The Division Patch 1.3: Neue Dungeons mit dem Underground-DLC

The Division Patch 1.3: Neue Dungeons mit dem Underground-DLC

The Division: Hinab in den Untergrund.
QUELLE: UBISOFT
17.06.2016 um 12:20 Uhr Neben neuen Gearsets und neuen Waffen für The Division hat Entwickler Massive für Patch 1.3 auch die neuen Dungeons auf der E3 in Los Angeles präsentiert. In einem Video hat der Youtuber Skill Up, der diese zufallsgenerierten Inhalte bereits anspielen konnte, seine Erkenntnisse mitgeteilt. Wir nehmen diese Analyse als Grundlage und fassen für euch alle wichtigen Infos in der folgenden News zusammen.

Zentrales Feature des für den 28. Juni 2016 angekündigten ersten kostenpflichtigen DLC von The Division, „Underground“, sind zufallsgenerierte Mehrspielerdungeons
Zugang zu den Dungeons erhaltet ihr über einen gesonderten Raum, der sich vermutlich in eurer Basis befinden wird
Ihr könnt die Dauer des Dungeons durch die Auswahl von insgesamt drei Phasen bestimmen
Die Dungeons können auf jedem Schwierigkeitsgrad gespielt werden und sind auch im neuen Hero-Modus verfügbar
Zu Beginn des Dungeons können spezielle Negativ-Effekte ausgewählt werden, die Einfluss auf die Beute haben
Dungeons sind auch solo spielbar
Zufallsgenerierter Kontent ist das Stichwort für den neuen The Division-DLC namens „Underground“: Aus mehreren hundert vorgefertigten „Schablonen“ berechnet das Spiel zufällige Mehrspieler-Dungeons. Diese erweitern das Endgame von The Division und bilden einen der Hauptinhalte der ersten kostenpflichtigen Erweiterung. Die Dungeons werden mit Erscheinen von „Underground“ am 28. Juni verfügbar sein und verlagern das Spielgeschehen in den Untergrund von New York. Die Youtuber Skill Up und Arrekz Gaming konnten auf der E3 bereits Probe spielen. Wir fassen für euch ihre Videos und die bisher bekannten Informationen zusammen.Alle Dungeons können mit bis zu vier Spielern bewältigt werden. Neben der Umgebung sind auch Gegnertypen und Missionsziele zufällig generiert. Außerdem gibt es „Gefahren“ in der Umgebung zwischen den Kämpfen, wie Feuer, Elektrizität etc.

Zu Beginn eines Dungeons sucht ihr euch aus, nach welchen Regeln und Optionen der Dungen aufgebaut sein soll, was natürlich Auswirkungen auf den Schwierigkeitsgrad hat.
The Division: Die Dungeon-Modifikationen im Detail.

Zunächst bestimmt ihr, wie viele Phasen der Dungeon haben soll. Maximal drei Phasen sind möglich. Jede Phase dauert etwa 15 Minuten. Außerdem bestimmt ihr den Schwierigkeitsgrad (normal, hart, herausfordernd oder heroisch). Der neue Schwierigkeitsgrad „heroisch“ beinhaltet nach Aussage der Entwickler keine neuen Mechaniken und die Gegner bekommen keinen höheren Level als in den anderen Modi. Stattdessen seien die Gegner im Vergleich zahlreicher und aggressiver. Ebenso erhaltet ihr bei Abschluss des Dungeons auf Heroisch besseres Loot, unter anderem die neuen Gearsets. Anschließend entscheidet ihr euch für einen oder mehrere von insgesamt fünf so gennanten Modifikatoren.

The Division: Mehr Modifikatoren = besseres Loot
Neben dem Schwierigkeitsgrad könnt ihr vor Beginn eines Dungons verschiedene Negativ-Effekte auswählen, ähnlich der Dämmerungs-Strikes in Destiny. Diese Mali wirken sich alle Spieler in eurer Gruppe aus:

Fog of War:
The Division: Eine Dungeon-Mission mit aktivierter Fog-of-War-Modifikation.

Die Minimap wird entfernt. Laut Skill Up kann diese Modifikation durchaus euren schnellen Tod zur Folge haben: Der instinktive Blick auf die Minimap entfalle, wenn ihr wissen wollt, von wo aus ihr gerade beschossen werdet.
Waste not, want not: Ein Nachladen der Waffe, wenn das Magazin nicht komplett leer geschossen ist, führt zum Verlust der im Magazin verbleibenden Kugeln. Nach eigener Aussage hat Skill Up die Entwickler befragt, ob das Einsamer-Held-Gearset dafür angepasst wird. Momentan besteht mit dem Zweier-Bonus die Möglichkeit, zwei Setteile kurz anzuziehen, um Munition aufzufüllen. Dieser Buff bleibt auch dann erhalten, wenn man die Teile wieder wechselt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hätten die Entwickler gegenüber Skill Up dazu keine Angaben machen können. Wenn Massive diesen „Trick“ aber nicht entfernt, so Skill Up, würden vermutlich sehr viele Spieler mindestens zwei Teile des Sets mit in die Dungeons nehmen.
Special Forces: Feinde erhalten die Möglichkeit, Spezialmunition wie explosive Kugeln zu verwenden. Durch diese Modifikation nehmt ihr selbst in Deckung eine ganze Menge (mehr) Schaden. Schnelle Tode sind dadurch garantiert.
Sickness: Spieler nehmen konstant Schaden über Zeit. Dadurch müsst ihr euch konstant heilen, was besonders in Kombination mit Waste not, want not interessant sein dürfte.
Eine weitere, von Skill Up nicht näher benannte Modifikation bewirkt, dass beim Gebrauch eines Skills beide ausgerüsteten Fähigkeiten auf Abklingzeit gesetzt werden. Diese Mod fordert vom Spieler einen überlegten Einsatz der eigenen Fähigkeiten: Ein Spam von Impuls direkt gefolgt von einer Heilung ist dann nicht mehr möglich.
Je mehr Modifikatoren ihr gleichzeitig aktiviert, desto besser fällt euer Loot nach Abschluss des Dungeons aus. Die ultimative Herausforderung bietet euch dann der heroische Schwierigkeitsgrad mit allen fünf Modifikationen. Übrigens sind laut Entwickleraussage die zufallsgenerierten Dungeons auch solo spielbar.

The Division: Zugang zu den Dungeons mit Ziel-Informationen
Ähnlich wie bei den HVTs (=Highly Valuable Targets) bekommt ihr nur über vorher gesammelte Ziel-Informationen Zugang zu den zufallsgenerierten Dungeons. Wie bei den HVTs werden diese über Such- und Zerstörungsmissionen gesammelt. Habt ihr genug beisammen, könnt ihr diese in einem separaten Raum in eurer Basis einlösen. An einer Karte in diesem Raum könnt ihr dann einen Dungeon mit spezifischen Modifikatoren starten.
The Division: An dieser Karte bestimmt ihr die Details eurer Dungeon-Mission.

The Division: Jetzt auch mit Ruf-Farmen
Mit den Dungeons kommt wohl auch eine spezielle Fraktion ins Spiel, bei der ihr Belohnungen für abgeschlossene Dungeons kaufen könnt. Möglicherweise schaltet ihr die oben beschriebenen Modifikationen für die Dungeons ebenfalls über Ruf bei dieser Fraktion frei. Genauere Informationen zum Angebot des Fraktionshändlers sind allerdings bisher nicht bekannt.

The Division: Fazit der Underground-Dungeons
Grundsätzlich klingen zufallsgenerierte Inhalte erst einmal spannend. Die Möglichkeit, das Endgame von The Division durch die damit entstehende Abwechslung aufzulockern, könnte eine willkommene Alternative zu bisherigen Inhalten bieten. Insbesondere die verschiedenen Modifikationen und ihre Kombinationen untereinander dürften ebenso wie konstanter Munitionsmangel für viele Spieler neue Herausforderungen bereithalten. Allerdings muss sich erst noch zeigen, ob es Massive tatsächlich gelingt, dem Zufall genug Leben einzuhauchen. Denn sonst wird auch der Zufall schnell eintönig. Zwar hat Skill Up in seinem Video betont, dass die zufallsgenerierten Umgebungen durchaus Abwechslung bieten. Aber die variierenden Gegnertypen und Missionsziele sind dem gleichen Problem unterworfen, das wir momentan bereits in The Division zu beklagen haben: Im Endeffekt läuft es immer darauf hinaus, eine Reihe mäßig unterschiedlicher Gegner umzunieten.

Zudem ist in Bezug auf den neuen Schwierigkeitsgrad „heroisch“ noch Skepsis angebracht: Hier macht es sich Massive gefühlt viel zu einfach, indem die Entwickler einfach nur mehr Gegner auf die Spieler hetzen. Mehr Kanonenfutter für alle? Das steht zumindest im Gegensatz zum Fokus auf mehr taktisches Gameplay, das mit der Ergänzung der Gearsets duch spezielle Setwaffen Einzug in The Division halten könnte. Außerdem dürfte die Ankündigung des heroischen Modus diejenigen Spieler nicht gerade besänftigen, die sich bereits im Vorfeld zu dieser Variante kritisch geäußert haben. Reichen Modifikationen, forcierter Munitionsmangel und die zufälligen Umgebungen aus, um die Spieler zu mehr taktischem Vorgehen zu animieren?


Mit freundlichen Grüßen - Best regards
Andree Herrmann
( Hostmaster @ IT-Home4u )

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